MAUS steht für das „Mannheimer Unterstützungssystem Schule“. Das Projekt startete im Schuljahr 2008/09 und ermöglicht an 13 ausgewählten Schulen jeweils 20 Wochenstunden zusätzliche Förderung.

Gefördert werden:

  • 5 Grundschulen
  • 2 Werkrealschulen
  • 2 Realschulen
  • 1 Gymnasium
  • 3 Förderschulen

Die Stadt Mannheim finanziert das Programm in den Schuljahren 2014 bis 2016 mit jährlich 412.500 Euro.

An den Schulen erhalten Schülerinnen und Schüler maßgeschneiderte Unterstützungsangebote, bei Bedarf auch an den Wochenenden und in den Ferien. Neben Deutsch, Mathematik und Englisch gibt es Theaterworkshops, Selbstbehauptungstrainings und vieles mehr.

Diese Angebote erhalten die Schulen von neun Bildungspartnern:

  • der Abendakademie,
  • der städtischen Musikschule,
  • der Stadtbibliothek,
  • der Jugendförderung,
  • dem Stadtmedienzentrum
  • dem Kinder- und Jugendtheater Schnawwl
  • den Reiss-Engelhorn-Museen
  • dem Stadtpark "Grüne Schule"
  • und der Kunsthalle.

Maßgeblich für die Stadt Mannheim ist, dass diese Art der kommunalen Unterstützung messbar den Bildungserfolg des/ der einzelnen Schüler7in unterstützt. Das Augenmerk richtet sich auf gelingende Grundschulübergänge, die Reduzierung von Klassenwiederholungen und einen erfolgreichen Schulabschluss. Das Projekt unterstützt die  Schulen in der vierten Förderphase in ihrer interkulturellen Öffnung und bei ihrer Entwicklung hin zur Ganztagsschule. MAUS hat Vorbildcharakter – nicht nur in Mannheim.

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet durch das Institut für Bildungswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Prof. Dr. Anne Sliwka.

Siehe auch

https://www.mannheim.de/bildung-staerken/maus-mannheimer-unterstuetzungssystem-schule

Unsere Mauskurse finden nicht nur am Nachmittag statt. Unser Musikunterricht wird von der Musikschule unterstützt. Jeweils ein halbes Schuljahr lang erhalten unsere vierten Klassen parallel zum Musikunterricht einen Trommelkurs von dem Musikschullehrer Dr Klingmann.

Die Trommeln wurden unter Anleitung von der Trommelbauerin Frau Sinkwitz von Schülern, Eltern und Lehrern gemeinsam hergestellt. Das Material, das auch im Rohzustand fast 1000 Euro gekostet hat, hat uns der Bezirksbeirat von Käfertal finanziert. Somit konnten wir einen kompletten Klassensatz herstellen.

Tschak-bam-bum-ba, tschak-bam-bum-ba,tschak-bam-bum-ba trommelt es heute durchs ganze Schulhaus und mit viel Rhythmusgefühl und Freude sind alle Schüler dabei.

 

 

Technik-MAUSkurs

 Hallo,ich bin Poof, ich erzähle euch von der Technik-AG. Am Anfang haben wir uns überlegt, was wir bauen.Wir haben uns entschieden, eine Bank für den Schulgarten zu bauen. Beim zweiten mal hat Herr Eicher seinem Kübelwagen die Materialien, die wir benötigen, gekauft. Da haben wir angefangen, zu planen. Zuerst wollten wir die Bank im Kreis bauen, haben aber bemerkt, dass der Platz nicht ausreicht und wollen sie jetzt im Halbkreis bauen. Wir müssen viel sägen, hämmern und graben. Es ist ganz schön anstrengend, macht aber mit Herrn Eicher viel Spaß.

Sprachförderung und Musik - Musik und freies Schreiben,

das sind die Bausteine, die durch das Projekt "Dein Lied: Wörter und Töne finden" zusammengefügt werden sollen.

 Angebote zur Lese- und Sprachförderung sowie verschiedene Musik-AGs gab es an der Bertha-Hirsch-Grundschule bereits. Mit "Dein Lied" aber wird beides verbunden. Die beteiligten Projektpartner Schule, Jugendförderung und Stadtbibliothek, bringen dabei ihre ganz besonderen Kompetenzen ein.

Dabei geht es nicht einfach nur darum Worte oder eine Melodie zu finden. Seit Oktober 2013 haben 7 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit den Rhythmus der Musik mit dem Rhythmus von Sprache zu vergleichen. Sie werden angeleitet Musik in Worte zu fassen und für Worte passende Musik zu finden. Am Beginn stand dabei die Sensibilisierung für Töne und Rhythmus. Unter Anleitung eines ausgebildeten "Education Artists" (Marion Feichter) lernten die Schülerinnen und Schüler Töne und Musik bewusst zu hören. Das "Zuhören" als eine der Schlüsselkompetenz für eine erfolgreiche Sprachförderung wurde so ebenfalls geschult.

 Das Thema "Mut" für ein Lied aus der Gefühlswelt der Kinder wurde bereits in diesem Stadium von den Schülerinnen und Schüler selbst gefunden. Die Themenauswahl machte den Austausch über Gefühle, Ideen und Alltagserlebnisse notwendig. Hier half der Coach die richtigen Worte zu finden, die Schülerinnen und Schüler erweiterten so - nebenbei - ihren Wortschatz.

Schnell wurde deutlich, dass für den Liedtext besondere Worte gefunden werden mussten. Häufig reichte die Alltagssprache nicht aus. Hier war vielfältige Unterstützung notwendig. Es wurde mit Wortfeldern gearbeitet, mit Reimwörtern, in Büchern gestöbert und ganz gezielt in Liederbüchern und Gedichtbänden gesucht. Hier dienten (gezielt vorbereitete) Bibliotheksbesuche als "Inspirationsquelle". Interessant war zu beobachten, dass es tatsächlich gelang über den Rhythmus der Musik auch für den Rhythmus der Sprache zu sensibilisieren. Neben der Arbeit mit Percussioninstrumenten, Keyboard und Gitarre wurden auch professionelle Aufnahmen mit den eigenen Möglichkeiten verglichen. So wurden die Schülerinnen und Schüler geschult aktiv zuzuhören und nicht nur passiv zu konsumieren. Bei der geplanten Aufnahme zum Abschluss des Projektes wird den Kindern ein Eindruck von der Produktion eines Liedes vermittelt. Die bewusste Verzahnung von Musik und Sprache stellt unter den beschriebenen Bedingungen (Einsatz eines Experten/ Educating Artist, Zusammenarbeit von Schule, Jugendarbeit und Bibliothek)einen starken Bezug zur Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler her und führte durch den handlungsorientierten Ansatz zu nachhaltigen Ergebnissen. Sowohl die Reflexion über Musik als auch über Sprache geschah spielerisch. Die Schülerinnen und Schüler wurden für den Rhythmus von Musik und Sprache sensibilisiert und sie erfuhren die Bedeutung des richtigen Tons und des richtigen Wortes.

Jetzt heißt es nur noch: Daumen drücken!

 

 

Mathe-Rechenkünstler-Kurs

 

Ich bin Lenny und mir macht Mathe- Rechenkünstler Spaß, weil es hier schwierige Aufgaben gibt.

Unser Trainer heißt Dr. Rainer Weber. Er ist sehr witzig und nett.Wir füttern am Anfang immer erst unsere Schulhasen mit Petersilie. Wir sind nur fünf Kinder in der Gruppe. Letztens haben wir Lotto gemacht ich habe 2 mal gewonnen. Es fängt am Donnerstag an um 14.00 bis 15.30 Uhr. Wir rechnen auch schon mit Formeln und mit negativen Zahlen. Ich wusste nicht, dass es solche Zahlen gibt. Ich finde dies sehr interessant.