Für Kinder der ersten und zweiten Klasse wird einmal pro Woche eine Zirkus-AG in einer Randstunde angeboten. Geplant sind außerdem Projektwochen bzw. die Begleitung einer Klassenstufe in ein Zirkuslandschulheim.

 

Die Homepage des Zirkus Paletti beschreibt recht gut die pädagogischen Ziele der Zirkusarbeit mit Kindern:

„Die Motivation von Kindern und Jugendlichen, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, Zirkuskünste zu erlernen, diese vor einem Publikum zu zeigen und somit in die geheimnisvolle Zirkuswelt einzutauchen, ist … besonders groß.

In den letzten Jahren wurde der hohe pädagogische Wert der Zirkusarbeit zur Förderung der Persönlichkeit und des sozialen Lernens von Kinder und Jugendlichen zunehmend auch in Fachkreisen anerkannt.

Zur Zirkuspädagogik

Zirkus soll in erster Linie Spaß machen. Das Können und die individuellen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen sind dabei die Ausgangspunkte. Unter dem Prinzip der Freiwilligkeit werden diese in einer spielerischen Form gefördert und weiterentwickelt.
Egal ob als Jongleur, Akrobat, Einradfahrer, Seiltänzer, Trapezkünstler – aufgrund der großen Vielfalt der Zirkustechniken findet jeder einen Platz im Zirkus, ob dick oder dünn, klein oder groß, stark oder schwach.

Die Kinder und Jugendlichen lernen an einer Sache, die sie fasziniert und ihnen Spaß macht. Ohne Leistungsdruck können sie eigenen Interessen nachgehen; nicht selten entdecken sie dabei verborgene Fähigkeiten und Talente. Gerade auch für leistungsschwache und verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche bietet der Zirkus so eine Möglichkeit, sich Bestätigung und Anerkennung zu holen.

Spielerische Förderung

Kooperation und gegenseitiges Vertrauen werden in der Zirkusarbeit ebenso gefördert wie Kreativität und Phantasie, die beispielsweise bei der Gestaltung neuer Nummern gefragt sind. Ohne Ausdauer, Konzentration und Disziplin ist das Erlernen neuer Techniken nicht möglich. Die Kinder und Jugendlichen erfahren ihre eigenen Grenzen und erweitern diese ständig bei immer schwerer und komplizierter werdenden Tricks. Grob- und Feinmotorik werden ebenso wie das Gefühl für den eigenen Körper geschult und entscheidend verbessert. Nicht zuletzt gewinnen die jungen Artisten dadurch bedeutend an Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.

Letztlich bekommen die Kinder und Jugendlichen Anregungen, wie sie ihre Freizeit aktiv und sinnvoll verbringen können.“