Satzung des Fördervereins der Bertha-Hirsch-Schule – Grundschule -

 

§ 1       Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen:
    „Förderverein der Bertha-Hirsch-Schule – Grundschule – Mannheim“ und hat seinen Sitz in Mannheim.
  2. Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen und führt den Zusatz „eingetragener Verein.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Schuljahr. Es beginnt am 01.08. eines Jahres und endet am 31.07. des folgenden Jahres.

 

§ 2       Vereinszweck

  1. Der Verein bezweckt das Gefühl der Zusammengehörigkeit zwischen Schule, Eltern und Freunden der Schule zu erhalten und zu fördern.
    Er unterstützt Aktivitäten, die zu sozialem Verhalten und Engagement der Schülerinnen und Schüler führen und zur Verbesserung der äußeren Schulverhältnisse beitragen.
    Er unterstützt die Schule in ihrem unterrichtlichen und erzieherischen Bestreben sowie in ihrer kulturellen Ar­beit.
    Die Bemühungen des Vereins richten sich an alle Kinder der Bertha-Hirsch-Schule – Grundschule – unge­achtet der Herkunft, der Rasse, ihrer Sprache und ihrer religiösen Weltanschauung.
    Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung (siehe § 6 Abs. 2).

 

§ 3       Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied können natürliche und juristische Personen werden, die den Vereinszwecken dienen wollen. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Minderjährige müssen die Zustimmung ihres ge­setzlichen Vertreters nachweisen.

 

§ 4       Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch:
    a)    Tod;
    b)    freiwilligen Austritt;
    c)    Ausschluß;
    d)    bei juristischen Personen durch Löschung.
    Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem 1. Vorsitzenden. Er kann nur zum Schluss eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten erfolgen.
  2. Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichti­ger Grund vorliegt.
    Ausschließungsgründe sind:
    a)    grobe Verstöße gegen die Satzung und Interessen des Vereins gegen Beschlüsse und Anordnungen
           der Vereinsorgane;
    b)    unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins;
    c)    wer ein Jahr mit der Beitragszahlung im Rückstand ist.

 

§ 5       Rechte und Pflichten

  1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

 

§ 6       Höhe und Verwendung der Beiträge

  1. Der jährliche Mindestbeitrag beträgt Euro 12,– und wird am Anfang des Geschäftsjahres per Barzahlung, Überweisung oder Bankeinzugsverfahren erhoben. Die Höhe des Beitrags wird jährlich von der Mitgliederversammlung festgelegt, ohne dass dadurch eine Satzungsänderung erforderlich ist. Jedem Mitglied bleibt es überlassen einen seiner wirtschaftlichen Lage entsprechenden höheren Beitrag zu leisten.

 

  1. Die Beiträge und sonstige Einnahmen sollen in erster Linie verwendet werden für:
    a)    die Anschaffung solcher Gegenstände, für welche die Schule keine oder ungenügende           

            Haushaltsmittel zur Verfügung hat;
     b)    Zuschüsse für begleitende pädagogische Maßnahmen;
     c)    Zuschüsse an bedürftige Schüler zu Klassenfahrten und anderen außerschulischen 

            Veranstaltungen.
     d)    Sammeln von Spenden für den Neubau einer Schulsporthalle.

  1. Über die zweckmäßige Verwendung der Einnahmen im Rahmen dieser Richtlinien und über die laufenden Ausgaben entscheidet der Vorstand.

 

§ 7       Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind:
    a)    der Vorstand;
    b)    die Mitgliederversammlung.

 

§ 8       Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus:
    a)    1. und 2. Vorsitzenden;
    b)    dem Schriftführer/der Schriftführerin;
    c)    dem Kassenwart/in;
    d)    drei Beisitzern/Beisitzerinnen.
  2. Der 1. Vorsitzende gehört nicht der Schule an.
    Der 2. Vorsitzende sollte möglichst ein Vertreter der Schule sein.
    Der Vorstand sollte ausgewogen aus den Vertretern der Eltern, Schule und sonstigen Mitgliedern zusam­mengesetzt sein.
  3. Die beiden Vorsitzenden sind Vorstände im Sinne des § 26 BGB und vertreten den Förderverein gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten.

    Für das Innenverhältnis wird folgende Regelung getroffen:

  4. Der Vorstand ist im Innenverhältnis nur im Rahmen der vorhandenen Geldmittel befugt, Ausgaben zu tätigen. Beschlüsse des Vorstandes werden mehrheitlich gefasst. Sie können auch im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst werden. Bei einer Mittel­verwendung, die im Einzelfall Euro 250,– übersteigt, ist ein Beschluss mit 2/3-Mehrheit des Vorstandes erfor­derlich.
  5. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer zweier Geschäftsjahre gewählt. Wiederwahl ist möglich. Der bisherige Vorstand bleibt bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vor Ablauf der Amtsdauer aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amts­dauer des ausgeschiedenen Mitglieds wählen.
  6. Zu den Vorstandssitzungen können der Schulleiter und ein oder mehrere vom Lehrerkollegium gewählte Vertreter eingeladen werden. Soweit sie nicht dem Vorstand angehören, haben sie nur eine beratende Stimme.
    Der Vorstand ist angehalten, eng mit dem Elternbeirat zu kooperieren.

§ 9       Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern des Vereins.
    Mitgliederversammlungen sind:
    a)    die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung);
    b)    die außerordentliche Mitgliederversammlung.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im ersten Quartal des Geschäftsjahres statt. Sie wird vom 1. und/oder 2. Vorsitzenden geleitet.
    In der Mitgliederversammlung sind folgende Tagesordnungspunkte zu erledigen:
    a)    Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts für das vergangene Jahr;
    b)    Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstands;
    c)    Durchführung der Neuwahlen (auch von zwei Kassenprüfern), wenn der Vorstand bereits zwei Jahre

             im Amt war;
     d)    Programm für das neue Geschäftsjahr;
     e)    Erledigung gestellter Anträge, die bis spätestens 7 Tage vor der ordentlichen Mitgliederversammlung
             schriftlich mit der Begründung beim Vorstand eingereicht sein müssen;
     f)     Beschlussfassung über die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge;
     g)    Beschlussfassung über eventuelle Satzungsänderungen;
     h)    Verschiedenes.

  1. Die außerordentliche Mitgliederversammlung muss innerhalb einer Frist von 4 Wochen vom 1. Vorsitzenden einberufen werden, wenn mindestens 10 % der Vereinsmitglieder oder 3 (drei) Mitglieder des Vorstandes dies schriftlich begründen.
    Die Einladung zu allen Versammlungen erfolgt in schriftlicher Form mindestens 14 Tage vorher unter Angabe der Tagesordnung.
  2. Die regulären Beschlüsse der Mitgliederversammlung können mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst werden. Eine ¾-Mehrheit der erschienenen Mitglieder ist erforderlich für Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins. Die Beschlussfassungen erfolgen offen. Auf Antrag eines Mitglieds erfolgt die Beschlussfassung geheim.

 

§ 10      Stimmrecht

      In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied nur eine Stimme.

§ 11      Niederschriften

      Das Protokoll der gesamten Sitzung ist schriftlich abzufassen und vom Vorsitzenden und vom n   

      Schriftführer

      zu unterzeichnen.

      Das Protokoll kann von jedem Stimmberechtigten eingesehen werden.

§ 12      Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 9 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
  2. Bei Auflösung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.
    Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.

 

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 27.01.1999 errichtet und auf der Mitgliederversammlung am 17.10.2001 geändert.